21.10.2020
Gedenkgottesdienst für verstorbene Obdach- und Wohnungslose

„Und heute bitten wir ganz besonders für all jene Menschen um die wir uns gesorgt haben, die gestorben sind, die sich zum Teil auch das Leben selbst genommen haben. Schenke ihnen Angenommen sein und Frieden. Sei auch bei all jenen, die meinen, versagt zu haben und tröste alle, die sich Vorwürfe machen oder sich schuldig fühlen.“

Bei einem ökumenischen Gottesdienst gedachten wir heute der verstorbenen Obdach- und Wohnungslosen. Die Namen von 90 Verstorbenen wurden verlesen und für jeden von ihnen eine Kerze entzündet und eine weitere Kerze für alle unbekannt Verstorbenen Obdach- und Wohnungslosen.

Danke an alle Organisatoren: Der Evangelisch-Lutherische Dekanatsbezirk München,  der   Pfarrverband Mariahilf und St. Franziskus, der Katholische Männerfürsorgeverein München e. V., das Evangelische Hilfswerk München, der Sozialdienst katholischer Frauen München e.V., die Benediktinerabtei St. Bonifaz, IN VIA München e. V.,  die Bahnhofsmission München, die Initiative   für Menschen ohne Obdach e. V. sowie die Schwestern und Brüder vom hl. Benedikt Labre e.V.

 

 

 

 

31.07.2020
Wir wünschen allen einen schönen Sommer und eine erholsame Urlaubszeit, wo auch immer!
23.07.2020
7000 Masken und kein Ende in Sicht

Wir danken allen bisherigen Spendern und Spenderinnen von Mund-Nasen-Masken, sei es Einmalmasken oder auch die ungezählten selbst genähten Stoffmasken. Dank Ihrer Unterstützung konnten schon über 7.000 Masken an wohnungslose und bedürftige Menschen ausgegeben werden.

Aufgrund der weiter bestehenden Ansteckungsgefahr und der Tragepflicht bleibt die Nachfrage jedoch unverändert hoch und wir freuen uns weiterhin über Maskenspenden.

10.07.2020
Maskenspende

Schon im Juni überreichten Phrakhru Withet Thammarangsi, Hauptabt des thailändischen Tempels – Wat Thai in München Giesing zusammen mit Frau Nishaya Devakula,
Ehegattin des thailändischen Generalkonsuls, sowie Herrn Kamrob Palawatwichai, dem stellvertretenden Generalkonsul eine Spende von 700 Stoffgesichtsmasken an Barbara Thoma, Leiterin der Evangelischen Bahnhofsmission am Hauptbahnhof und an die Obdachlosenhilfe für Frauen mit oder ohne Kinder KARLA 51 in der Karlstraße.

Mit dieser großzügigen Spende unterstützt die Thailändischen Gemeinde in Deutschland den Kampf gegen die Verbreitung von COVID-19. Die Masken wurden von einer Fabrik in Thailand hergestellt und dem Königlich-Thailändischen-Generalkonsulat in München zur Weitergabe zugunsten der thailändischen Gemeinde und  bedürftiger Menschen in Deutschland gespendet.

27.05.2020
Dringender Aufruf!

Täglich kommen bis zu 700 Personen – zum Teil mehrmals – täglich zur Bahnhofsmission und bitten um Unterstützung.

Aktuell brauchen wir dringend Schlafsäcke.

Für unsere Notversorgung sind wir auch sehr dankbar für finanzielle Spenden, um Hygieneartikel und Kaffee einkaufen zu können.

22.05.2020
…der Ort, an dem so vieles begann…
Heute war ein Team des BR bei uns zu Gast für eine Dokumentation über Ellen Ammann. Sie ist die
Gründerin der Katholischen Bahnhofsmission München im Jahr 1897.
Die Werke von Ellen Ammann und ihr Wirken sind beständig bis heute und entfalten ihre Bedeutung
immer wieder neu.
04.05.2020
Das „Lavendel“ der Bahnhofsmission schließt Lücke im sozialen Netz für Frauen in Not

Mit dem „Lavendel“ kann die Bahnhofsmission München seit April Frauen in akuten Notlagen eine Übernachtungsmöglichkeit bieten, sie mit dem Notwendigsten versorgen und pädagogisch beraten und betreuen. Die Bahnhofsmission München ist die niedrigschwelligste soziale Einrichtung in München. Sie ist rund um die Uhr geöffnet – an 365 Tagen im Jahr. Der Schutzraum der Bahnhofsmission steht Reisenden sowie allen Frauen – und bei Bedarf auch ihren Kindern – in sozialen Schwierigkeiten oder Krisen zur Verfügung. Für Frauen in Not ist die Bahnhofsmission nachts oft der einzige Ort, an dem sie aufgenommen werden. Schon lange bietet die Bahnhofsmission München diesen Frauen Schutz und Ruhe in den Nachtstunden zwischen 21:30 Uhr und 07:00 Uhr sowie ein Clearinggespräch am nächsten Morgen. Im Jahr 2019 gab es 1212 Übernachtungen in der Bahnhofsmission, davon 123 Kinder. Bettina Spahn, Leiterin der Katholischen Bahnhofsmission im München erklärt: „Frauen in Notlagen und Umbruchsituationen sowie Frauen, die seelisch oder körperlich sehr krank und instabil sind, können nicht mehr die nötigen selbstständigen Schritte gehen, um ihre Situation zu verbessern.“ Diese Frauen brauchen eine sichere Übernachtungsmöglichkeit, einen
Tagesaufenthalt, sowie die Sorge um ihre Grundbedürfnisse wie Hygiene, Essen und Kleidung. Spahn ist überzeugt: „Erst wenn das gewährleistet wird, ist pädagogische Arbeit sinnvoll und möglich, in der wir gemeinsam mit den Frauen die Situation klären, sie beraten und zu weiteren Einrichtungen vermitteln, die ihnen langfristig helfen.“
Ihre Kollegin Barbara Thoma, Leiterin der Evangelischen Bahnhofsmission, unterstreicht: „Diese Arbeit ist mit dem Regelangebot der Bahnhofsmission München nur teilweise leistbar. Es war daher dringend notwendig, die bestehende Lücke zu füllen.“ Das soziale Hilfesystem werde nun ergänzt und gleichzeitig entlastet; das neue Angebot tritt nicht in Konkurrenz zu bereits bestehenden niedrigschwelligen Angeboten. Ihre Kollegin Spahn ergänzt: „Seit Anfang April können wir in einer fußläufig zur Bahnhofsmission gelegenen Pension ein Vierbettzimmer für die in Not geratenen Frauen zur Verfügung stellen.“ Ein zusätzliches Kontingent von 20 pädagogischen Stunden ermögliche eine intensivere Betreuung und Begleitung in der Stabilisierungs- und Klärungsphase sowie die Zusammenarbeit mit kooperierenden Einrichtungen. Spahn und Thoma sind froh, dass die notwendigen Mittel zur Verfügung gestellt wurden und bedanken sich bei der Erzdiözese München und Freising für die zweijährige Finanzierung des Angebots. Gefreut hat die beiden Leiterinnen auch, dass
die Stiftung München die Innenausstattung bezahlt hat und dass viele Spenderinnen und Spender bereits zweckgebundene Mittel für die neue Unterbringungseinrichtung zur Verfügung gestellt haben.

21.04.2020
“Ich will den Menschen dienen”

mk online hat einen lesenswerten Beitrag über den 29-jährigen Fabian Klever Juca Vivar aus Ecuador geschrieben, der bis August die Bahnhofsmission in seinem Freiwilligendienst unterstützt. Den Beitrag finden Sie hier:

11.04.2020
Herzliche Ostergrüße aus der Bahnhofsmission München!

Herzliche Ostergrüße aus der Bahnhofsmission München!

Ostern findet statt auch in dieser besonderen Zeit!

Wir bedanken uns sehr herzlich für die große Unterstützung in den vergangenen Wochen und auch für die vielen Spenden zu Ostern!

Alles Gute und bleibt gesund!

Das Team der Bahnhofsmission München

08.04.2020
Dringend Schutz-Masken gebraucht!
Dringender Aufruf!
Für unsere vielen Besucherinnen und Besucher – und auch für uns selbst – benötigen wir Stoffmundschutzmasken; unbedingt waschbar bei 95° C.
Wir sind gespannt auf Eure/Ihre Werke!
Ganz herzlichen Dank im Voraus!
06.04.2020
“Brot und Mantel” – Ökumenische Nothilfe kommt an

Dank der Ökumenische Nothilfe der Caritas München und der Diakonia hat sich die Anzahl der Menschen, die die Notverpflegung der Bahnhofsmission in Anspruch nehmen, wieder normalisiert. Zur Stärkung wird nun in der Regel Brot, Äpfel, Tee und Kaffee ausgegeben – aufgrund der Situation nur “to go”.

Dadurch sind wieder Kapazitäten für Beratungen für alle Menschen in Not frei geworden. Die Bahnhofsmission München ist wie immer durchgehend als Anlauf- und Vermittlungsstelle geöffnet; ebenso steht der nächtliche Schutzraum für Frauen offen.

25.03.2020
Wir werden weiter für die Ärmsten und Schutzbedürftigen in der Stadt da sein

Das Team der Bahnhofsmission hält weiterhin rund um die Uhr am Gleis 11 ihr umfängliches Angebot vor, um alle die Hilfe suchen und vor allem die Ärmsten  mit dem Notwendigsten zu versorgen. „Für diese Menschen brechen wegen Corona jeden Tag weitere Hilfsangebote weg, weil immer mehr Einrichtungen schließen oder ihr Angebot auf Telefon-oder Onlineberatungen umstellen. In Abstimmung mit der Landeshauptstadt München versuchen wir diese Lücke so gut wie möglich zu füllen und die Menschen aufzufangen“, sagt Bettina Spahn, Leiterin der Katholischen Bahnhofsmission in München. „Der existentielle Bedarf ist sehr hoch“, betont ihre Kollegin Barbara Thoma, Leiterin der Evangelischen Bahnhofsmission. „Die Anzahl der Menschen, die wegen Essen und Kleidung zu uns kommen hat sich verdoppelt.“

 

Aktuell kommen täglich rund 600 Menschen zur Bahnhofsmission. Aber auch der Beratungsbedarf verändert sich. Grundverunsicherung und Zukunftsangst, Krisen sowie Wohnungslosigkeit und finanzielle Notlagen sind dabei häufige Themen. Beide Leitungen betonen: “Wir sind sehr dankbar für die große Spendenbereitschaft und wir werden auch weiterhin auf finanzielle Unterstützung unserer Arbeit angewiesen sein.” „Das Engagement der Mitarbeiter*innen ist unglaublich. Sie leisten in diesen Wochen Schwerstarbeit. Alle geben ihr Äußerstes, um die zusätzliche Not zu lindern.“

 

Die bisherige Arbeit der Bahnhofsmission macht keine Pause. Das Team hilft in gewohnter Weise durch Notversorgung, Beratung, Clearing und Vermittlung. Dazu kommt jetzt viel zusätzliche Arbeit, weil viele Partner, an die die Bahnhofsmission als erste Anlaufstelle weitervermittelt hat, inzwischen eingeschränkt erreichbar sind. Zum Beispiel hat die Bahnhofsmission inzwischen die Auszahlungen aus dem Allgemeinen Notlagenfond der Erzdiözese München übernommen, da die Fachstellen keinen Kundenverkehr mehr anbieten. Zudem sind viele Menschen, die bisher schon in Not waren, durch die Corona-Krise extrem verunsichert. Erfreulicherweise melden sich derzeit viele Münchner Bürger*innen, die helfen wollen. Aktuell hat die Bahnhofsmission keinen Bedarf an zusätzlichen Ehrenamtlichen, Spenden sind aber sehr willkommen.

 

Die Leiterinnen Bettina Spahn und Barbara Thoma und ihr Team bei der Bahnhofsmission senden an ihre Klient*innen die unmissverständliche Botschaft: „Wir sind fest entschlossen weiter zu machen. Wir werden weiter für die Ärmsten und Schutzbedürftigen in der Stadt da sein. Das alles wäre nicht möglich ohne das großartige Engagement unserer Haupt- und Ehrenamtlichen. Allen in der Bahnhofsmission ist inzwischen klar: „Wir haben hier einen Marathon vor uns und keinen Sprint. Alle müssen mit ihren Kräften haushalten, damit wir für unsere Klient*innen da sind, solange die Krise dauert und darüber hinaus.“

 

Dankbar sind die beiden Leiterinnen der Bahnhofsmission für den Rückhalt durch ihre Träger sowie für die gute Zusammenarbeit und die unbürokratische Hilfe von der Landeshauptstadt München.

19.03.2020
Danke für die Solidarität
Wir bedanken uns ganz herzlich für alle Solidarität und Unterstützung! Besonders bei den Kollegen und Kolleginnen der Polizeiinspektion 16 für ihr unterstützendes Dasein am Gleis 11, sowie bei der Landeshauptstadt München und beim SZ Adventskalender für die zügige Zusage finanzieller Unterstützung. DANKE allen Spenderinnen und Spendern und all jenen, die sich uns verbunden wissen und an uns und an die Menschen denken, die in die Bahnhofsmission kommen.
21.02.2020
Begegnungszentrum D3 eröffnet

Wir freuen uns mit unserer Fachberatungsstelle personell und inhaltlich die Arbeit von D3 und Bahnhofsmission zu vernetzen. So gehen der Caritasverband, sowie dessen Fachverbände IN VIA, KMFV und SkF neue Wege, um einen Raum im Bahnhofsviertel zu schaffen, wo Menschen nicht verdrängt werden, und gleichzeitig niedrigschwellige Beratung und Hilfe für die angeboten wird, die sonst nicht erreicht werden.

13.01.2020
Sozial braucht digital – unser Wunsch zu Beginn des neuen Jahres: digitale Teilhabe für ALLE!

Digitale Spaltung: Warum Internet für Wohnungslose wichtig ist

Ob das Wetter, die Öffnungszeiten von Ämtern oder Stellenangebote: Das Internet versorgt uns in Sekundenschnelle mit wichtigen Informationen. Aber was, wenn man keinen Zugang zum Netz hat? Gerade für Wohnungslose ist es das Fenster zur Welt.

“Es ist komplett kaputt”, seufzt Peter, der in Wirklichkeit anders heißt. Sein Handy sei ihm ein paar Mal heruntergefallen, erzählt er. Das Display-Glas des alten Samsung-Smartphones ist gleich mehrfach gesprungen, sodass er nur mit Mühe etwas auf dem Bildschirm entziffern kann. Für ein neues Gerät fehlt ihm das Geld, denn das ist ohnehin knapp.

Peter lebt seit einigen Wochen auf der Straße. Jetzt sitzt er in der Bahnhofsmission und lädt sein Handy, denn ein bisschen was kann es noch: Whatsapp-Nachrichten empfangen zum Beispiel. Zweimal am Tag muss es an den Strom, die Kälte schadet dem Akku. In der Bahnhofsmission gibt es Mehrfachstecker, so können mehrere Wohnungslose ihre Geräte gleichzeitig aufladen.

Internet: Das Fenster zur Welt

Internet zu haben, ist heutzutage kein Luxus, sondern eine Notwendigkeit, auch und gerade für Menschen, die auf der Straße leben. “Handys sind sehr zentral”, sagt etwa Barbara Thoma, die Leiterin der evangelischen Bahnhofsmission. “Damit kann man Kontakt halten zur Familie, zur Außenwelt, auch zu Ämtern.” Die meisten Menschen, die in die Bahnhofsmission kommen, haben ein Handy. Viele von ihnen besitzen ein einfaches Modell, mit dem man nur telefonieren kann. Aber manche haben auch ein Smartphone. “Es ist das Fenster zur Welt”, so Barbara Thoma.

Offene WLAN-Hotspots helfen

Ein Fenster zur Welt, das vielen Wohnungslosen verschlossen bleibt. Oft fehlt nicht nur das Geld für ein halbwegs funktionstüchtiges Gerät, sondern auch für ein Guthaben zum Telefonieren und Surfen. Immerhin: Durch die weitestgehende Abschaffung der sogenannten Störerhaftung ist es einfacher geworden, ein offenes WLAN zu betreiben. Zuvor haftete ein WLAN-Betreiber, wenn beispielsweise über sein WLAN Urheberrechte verletzt wurden. Seit der Gesetzesänderung gibt es für alle, die ein offenes WLAN betreiben möchten, mehr Rechtssicherheit – und damit auch mehr offene WLANs.

Davon profitieren auch Wohnungslose, die solche offenen Netze mitverwenden können. Offene WLANs, sei es von Kommunen, Cafés, Kultureinrichtungen wie beispielsweise dem Gasteig in München oder von Privatpersonen, etwa im Rahmen der Freifunk-Initiative, helfen dabei, den digitalen Graben zumindest ein wenig zuzuschütten.

Analog neben digital bewahren

Für Wohnungslose wäre es auch wichtig, wenn nicht alles digitalisiert würde, was digitalisiert werden kann. Manche Städte verzichten beispielsweise auf Fahrpläne aus Papier und übersehen dabei, dass nicht jeder ein Smartphone hat oder benutzen möchte. Der bekannte Technologie-Journalist Enno Park verweist zudem darauf, dass es darüber hinaus durchaus Sinn machen kann, analoge Angebote parallel zu den digitalen Angeboten zu unterhalten, da dies eine Gesellschaft widerstandsfähiger macht.

Im Klartext: Wenn der Handyakku leer ist oder das Internet zusammenbricht, ist man froh, wenn es noch Fahrpläne aus Papier gibt. Ein angenehmer Nebeneffekt: Der digitale Graben verliert an Bedeutung, wenn es genügend analoge Zusatzangebote gibt. Das hilft am Ende nicht nur Armen, Alten, Migranten und anderen Gruppen, die keinen oder nur wenig Zugang zum Netz haben, sondern allen.

Der digitale Graben

2019 startete die Caritas die Kampagne “Sozial braucht Digital” mit dem Ziel, ein Bewusstsein zu schaffen für die sozialen Aspekte des digitalen Wandels und mehr digitale Teilhabe zu ermöglichen. Laut Angaben der Wohlfahrtsorganisation sind zehn Millionen Menschen in Deutschland aus den unterschiedlichsten Gründen offline.

Dabei spielen nicht nur finanzielle Hürden eine Rolle, sondern auch, dass manches Altersheim immer noch kein Internet hat und manche Apps und Webseiten nicht barrierefrei sind. Umso wichtiger sind Initiativen wie “Internet und Kaffeeklatsch für Senioren”, wo Schüler ältere Menschen an die Digitalisierung heranführen.

Warum nicht mal ein Ladekabel spenden?

“Es gibt kein Bewusstsein dafür, dass diese Menschen genauso teilhaben wollen, wie wir auch. Und dass sie eben Internet und Gerätschaften brauchen, um ihr Leben zu organisieren.” Bettina Spahn, Leiterin der katholischen Bahnhofsmission München

Es braucht also ein größeres gesellschaftliches Bewusstsein für die Tatsache, dass Zugang zum Netz eine Notwendigkeit ist, um sich am kulturellen, wirtschaftlichen und politischen Leben zu beteiligen. Jeder kann dabei selbst etwas tun, um den digitalen Graben ein wenig einzuebnen. “Wenn wir bei den Spendenwünschen sagen, dass wir Ladekabel oder Powerbanks benötigen, dann stößt das immer noch eher auf Erstaunen”, sagt Bettina Spahn. Also: Alte Ladekabel und Smartphones gehören nicht in den Müll. Es gibt genügend Menschen, die solche Dinge noch gebrauchen können.

Text: BR

Um den Beitrag auf der Webseite des BR zu hören, klicken Sie hier.

30.12.2019

Wir bedanken uns ganz herzlich für die vielen Spenden und alle Unterstützung im vergangenen Jahr, auch besonders in der Advents- und Weihnachtszeit. Wir wünschen ein gutes und friedliches neues Jahr!
Das Team der Bahnhofsmission München

20.12.2019

Anlässlich des “Tag des Ehrenamts” am 12.12.19 lud die Landtagspräsidentin Ilse Aigner zwei ehrenamtliche Mitarbeiterinnen der Bahnhofsmission in den Bayer. Landtag ein. Dort durften sie einen beeindruckenden und wertschätzenden Vormittag verbringen.

Foto:  Bildarchiv Bayerischer Landtag, Foto Rolf Poss

12.12.2019
Türöffneraktion: Danke für Ihre Hilfe, weitere Spenden werden dringend gebraucht

Danke an alle, die in der ersten Adventswoche unsere Türöffneraktion unterstützt und mit ihren vielen Spenden geholfen haben. Die Sachspenden werden wirklich dringend gebraucht und wir erleben jeden Tag dankbare Besucher, die sich über Ihre zahlreichen Spenden freuen . Einige Türchen sind noch zu öffnen. Wir sind gespannt…….

05.12.2019
Kostenlose Toilette bei der Bahnhofsmission

Konkret sozial: Saubere Toiletten – auch für diejenigen, die nicht das nötige Kleingeld haben. Wir haben uns lange dafür eingesetzt, dass in einer reichen Stadt wie München auch arme Menschen Zugang zu kostenlosen Toiletten haben. Der Kampf hat sich gelohnt. Seit einigen Tagen können wir bei der Bahnhofsmission München auch hier weiterhelfen.

28.11.2019
Achtung: Betrugsmasche Spendensammlung auf Weihnachtsmärkten

Aus aktuellem Anlass müssen wir wieder vor nicht autorisierten Spendenaktionen im Namen der Bahnhofsmission warnen!
An verschiedenen Orten in München, wie Weihnachtsmärkte, werden Passanten, meist von zwei jungen Frauen, angesprochen und um Spenden für „die Suppenküche am Gleis 11“ gebeten. Es gibt keine Verbindung zu unserer Einrichtung und es handelt sich um einen Betrugsversuch. Bitte informieren Sie die Polizei!

 

04.11.2019

Kaum ist das Oktoberfest vorbei, steht schon wieder die Adventszeit vor der Tür. So fühlt es sich zumindest für die meisten Münchner an, sobald die Lebkuchen wieder im Supermarkt Einzug halten und die Theresienwiese scheinbar nahtlos für das Winter-Tollwood vorbereitet wird. Viele denken in dieser “staaden Zeit” an die Menschen, die nicht auf der Sonnenseite des Lebens stehen und fragen uns, wie sie uns weiter helfen können.

Unter dem Motto “Türöffner für die Bahnhofsmission sein” können Interessierte jeden Tag eine gute Tat zugunsten der Hilfesuchenden in unserer Einrichtung vollbringen.

Hinter den 24 Türchen unseres Adventskalenders stehen 24 Sachleistungen, die am jeweiligen Tag an die Bahnhofsmission München gespendet werden können und die wir direkt an unsere Besucher verschenken. Dabei freuen wir uns über die Gesamtspende für einen Tag genauso wie über die Übernahme eines Teils.

Sie können sich hier auf unserer Webseite vorab über die verschiedenen Spendenaufrufe informieren und sich jederzeit mit Fragen per E-Mail an uns wenden.

 

 

Sollten Sie Interesse haben unsere Einrichtung vorab persönlich näher kennenzulernen, laden wir Sie herzlich zu zwei Informationsabenden bei uns am Gleis 11 ein. Am 13. und 14. November um jeweils 18:00 Uhr berichten unsere Leitungen über die vielfältigen Tätigkeitsbereiche der Bahnhofsmission und geben einen Einblick in unser Arbeitsumfeld und den Hilfebedarf unserer Klientinnen und Klienten.

 

Ein kleiner Tipp zum Schluss: Zusätzlich zu unseren ganz besonderen Türchen zaubern frische Zitrusfrüchte und selbstgebackene Plätzchen unseren Besucherinnen und Besuchern jederzeit ein Lächeln auf die Lippen.

31.10.2019
Bischöfe in der Bahnhofsmission München

Auf dem Rückweg von der Amazonassynode in Rom legten fünf Bischöfe aus Ecuador in München einen Zwischenstop ein. So freuten wir uns zusammen mit unserem ecuadorianischen Freiwilligendienstleistenden Fabian sehr über den Besuch, sowie das große Interesse an unserer Arbeit und den angeregten Austausch.

24.04.2019
Tag der Bahnhofsmission am 27.04.2019 ! Herzliche Einladung!

Unter dem Motto “Begegnung stiften. Bahnhofsmission” laden wir am 27.04.2019 von 11 Uhr bis 16 Uhr ans Gleis 11 und in unsere Räume ein.

Bei Lifemusik bieten wir Cocktails und Speiseeis an.

Wer mag kann sich “unter Palmen” photographieren lassen.

Unsere Räume stehen allen Interssierten und Besuchern offen und wir freuen uns darauf, über unsere Arbeit und unser Angebot zu informieren.

17.04.2019
!! Vorsicht vor Betrugsversuch !!

Aus aktuellem Anlass müssen wir wieder dringend vor nicht autorisierten Spendenaktionen im Namen der Bahnhofsmission warnen!
An verschiedenen Orten im Münchner Innenstadtbereich werden Passanten, meist von zwei jungen Frauen, angesprochen und um Spenden für „die Suppenküche am Gleis 11“ gebeten. Es gibt keine Verbindung zu unserer Einrichtung und es handelt  sich um einen Betrugsversuch. Bitte informieren Sie die Polizei!

04.04.2019
Wir bitten um Spenden

Dringend benötigen wir gerade Schlafsäcke und Unterwäsche für Frauen und Männer. Wir freuen uns über Sachspenden oder auch über finanzielle Zuwendungen zu diesem Zwecke.

Im Namen unserer Gäste sagen wir herzlichen Dank für jede Unterstützung.

02.04.2019
Win – Win – Krapfen an Fasching

Bahn – Azubis verkauften Krapfen an ihre Kollegen und Kolleginnen zugunsten der Bahnhofsmission München

Eine tolle Idee und eine sehr gelungene Aktion!

DANKE für die gute Kooperation mit der Deutschen Bahn! Das hat Zukunft!

Scheck

27.03.2019
Jahresbericht 2018

Jetzt Online:Jahresbericht 2018 der Bahnhofsmission München

22.01.2019
Verspätungsschal – Spende für die Bahnhofsmission München

Wir freuen uns sehr über die große Spende die wir dank der  erfolgreichen Versteigerung des sog. Verspätungsschals”  erhalten werden. So ist die Finanzierung unseres Glasfaseranschlusses gesichert und in der Bahnhofsmission wird es in Zukunft kostenfreies WLAN für ALLE sowie eine  belastbare Internetverbindung geben. Danke der kreativen Strickerin, danke ihrer Tochter für die pfiffige Idee der Versteigerung und danke dem Team DB digital, das den Betrag ganz zum Schluss sogar noch verdoppelt hat.

18.01.2019
Erneute Bescherung für unsere Gäste – Wunschbaumaktion des Helios-Klinikums München West

Mitarbeitende, Patienten und deren Angehörige des Helios-Klinikums München West erfüllten Wünsche von 33 Gästen der Bahnhofsmission München

Bei Kaffee und Kuchen fand am 17.01. die Übergabe in der Cafeteria des Helios-Klinikum statt. Stellvertretend nahmen drei der Beschenkten die Geschenke, zusammen mit den Praktikantinnen und den Leiterinnen der Bahnhofsmission, vom Klinikgeschäftsführer Florian Aschbrenner und seinen Mitarbeitenden entgegen.

Jeder Wunsch wurde erfüllt: Sei es ein Gutschein für Lebensmittel oder Kleidung, Streifenkarten, Schuhe, Kopfhörer oder ein Halsband für den Hund. Die Beschenkten freuen sich sehr; auch über die Qualität der Geschenke und über das großzügige “ein bisschen mehr”!

Wir danken allen Schenkerinnen und Schenkern und dem Helios-Klinikum für die gelungene Aktion!

20.12.2018
!! Vorsicht vor Betrugsversuch !!

Aus aktuellem Anlass müssen wir dringend vor nicht autorisierten Spendenaktionen im Namen der Bahnhofsmission warnen!
Auf verschiedenen Weihnachtsmärkten im Münchner Innenstadtbereich werden Passanten, meist von zwei jungen Frauen, angesprochen und um Spenden für „die Suppenküche am Gleis 11“ gebeten. Es gibt keine Verbindung zu unserer Einrichtung und höchstwahrscheinlich handelt es sich um einen Betrugsversuch.
Sollte Sie von Personen angesprochen werden, die angeben Spenden zu sammeln, lassen Sie sich unbedingt ein Berechtigungsschreiben oder einen Spendenausweis zeigen. Zudem tragen Mitarbeitende der Bahnhofsmission zum Spendensammeln immer unsere charakteristischen blauen Westen.

17.12.2018
LICHT UND DUNKEL

In der Adventszeit erreichen uns viele Spenden und Unterstützungsangebote. Sie freuen uns, da Probleme, Mangel und Armut keine Feiertage kennen und auch keinen Urlaub machen. Unsere Tür steht auch während der Weihnachtstage immer offen!

Diesem Umstand haben wir es auch zu verdanken, dass das Friedenslicht aus Bethlehem seinen ersten Stopp in Deutschland bei uns am Gleis 11 macht. Seit vielen Jahren empfangen wir früh morgens das Licht in unseren Räumlichkeiten, noch bevor es den Weg zum Dom antritt. Die daran entzündete Kerze erleuchtet dann in den Wochen vor Weihnachten den Aufenthaltsraum für unsere Besucherinnen und Besucher und ist für den ein oder anderen ein dringend benötigter Hoffnungsschimmer.

DANKE für Ihre Hilfe und für Ihre Bereitschaft, die Schattenseiten des Lebens zu sehen und zu teilen!

22.11.2018
ARTIKEL – FÜR ALLE, DIE UNTERSTÜTZUNG BRAUCHEN

Jede Frau und jeder Mann kann sich an die Bahnhofsmission München wenden, zu finden am Gleis 11 des Hauptbahnhofs. Ein Team mit 14 hauptamtlichen und 150 ehrenamtlichen Mitarbeitenden arbeitet rund um die Uhr für die Besucher mit ihren unterschiedlichen Anliegen und Fragen.

Viele von ihnen befinden sich in existentiellen und sozialen Notlagen. Manche sind obdachlos, suchtkrank, leiden unter körperlichen und/oder seelischen Beschwerden, leben am Existenzminimum, haben Schwierigkeiten mit Behörden oder haben in Deutschland keinen Anspruch auf Sozialleistungen oder Unterbringung. Aber es kommen auch Menschen, die nicht mehr alleine weiterwissen und eine Unterstützung möchten.

Ein offenes Ohr, etwas zu essen und zu trinken, eine Aufenthaltsmöglichkeit in einem beheizten und sicheren Raum. All diese Grundbedürfnisse versucht die Bahnhofsmission tagtäglich aufzufangen und zu befriedigen.

Tagsüber können sich die Besucherinnen und Besucher im Aufenthaltsraum bei einer Tasse Tee und einem Schmalz- oder Margarinebrot stärken und ausruhen. In den Beratungsbüros klären die Mitarbeitenden die verschiedenen Anliegen, prüfen Ansprüche, vermitteln an die zuständigen Fachstellen und Ämter und helfen unbürokratisch in den verschiedenen Notlagen: Sei es die Vermittlung eines Schlafplatzes, ein Rückkehrticket zum Heimatort, im Notfall die Ausgabe von Kleidung oder Hygieneartikeln, ein MVV-Ticket zum Konsulat, ein Telefonat ins Heimatland, eine kleine finanzielle Unterstützung oder einfach nur mal Zuhören.

In der Nacht wird die Bahnhofsmission zu einem Schutzraum für Frauen und deren Kindern, falls sich keine andere Notschlafstelle für sie findet. Auch manche alleinreisende Frau verbringt die Nacht lieber in der Bahnhofsmission, als sich alleine am Bahnhof aufzuhalten. Für mobilitätseingeschränkte Menschen, ältere Reisenden, alleinreisende Kinder und alleinreisende Eltern mit kleinen Kindern bietet die Bahnhofsmission auf dem Bahnhofsgelände kostenlose Umsteigehilfen an.

Seit 6 Jahren werden im Angebot Kids on Tour alleinreisende Kinder zwischen 6 und 14 Jahren zu festgelegten Zeiten von ehrenamtlichen Mitarbeitenden auf den Strecken München – Berlin und München – Köln begleitet. Die Organisation geschieht in enger Zusammenarbeit mit der Deutschen Bahn.

Im Jahr 2017 wurden über 108.000 Kontakte gezählt. Der täglich geöffnete Aufenthaltsraum wurde 106.000mal aufgesucht. Über 23.500 Beratungen (täglich rund 66) wurden durchgeführt. Im Schutzraum übernachteten 891 Frauen und 153 Kindern. Das Angebot Kids on Tour nutzten 1.125 Kinder. Es wurden 2.212 Umsteigehilfen durchgeführt.

Die Bahnhofsmission München ist eine enge Kooperation der Evangelischen und der Katholischen Bahnhofsmission, die sich im Dienst der Menschen am Bahnhof versteht. Sach- und Geldspenden an die Bahnhofsmission ermöglichen viele der Unterstützungsleistungen.

 

Autorin
Barbara Thoma
Einrichtungsleiterin – Evangelische Bahnhofsmission München

 

Erschienen in
Nachrichten der Evang. Lutherischen Kirche (Heft 4/18)

09.11.2018
BERICHT – WO DER STAAT DIE KIRCHEN BRAUCHT

Bericht vom 07.11.2018, 19:00 Uhr
Online bis 07.11.2019

Im sozialen Bereich sind Kirchen und Staat in Bayern eng verbunden. Der Staat profitiert bei Kinderbetreuung, Altenpflege oder Bahnhofsmissionen von kirchlichen Strukturen und engagierten Ehrenamtlichen. Ist der Staat Nutznießer der Kirchen?

 

Film – 6 Minuten
BR-Mediathek