22.01.2019
Verspätungsschal – Spende für die Bahnhofsmission München

Wir freuen uns sehr über die große Spende die wir dank der  erfolgreichen Versteigerung des sog. Verspätungsschals”  erhalten werden. So ist die Finanzierung unseres Glasfaseranschlusses gesichert und in der Bahnhofsmission wird es in Zukunft kostenfreies WLAN für ALLE sowie eine  belastbare Internetverbindung geben. Danke der kreativen Strickerin, danke ihrer Tochter für die pfiffige Idee der Versteigerung und danke dem Team DB digital, das den Betrag ganz zum Schluss sogar noch verdoppelt hat.

18.01.2019
Erneute Bescherung für unsere Gäste – Wunschbaumaktion des Helios-Klinikums München West

Mitarbeitende, Patienten und deren Angehörige des Helios-Klinikums München West erfüllten Wünsche von 33 Gästen der Bahnhofsmission München

Bei Kaffee und Kuchen fand am 17.01. die Übergabe in der Cafeteria des Helios-Klinikum statt. Stellvertretend nahmen drei der Beschenkten die Geschenke, zusammen mit den Praktikantinnen und den Leiterinnen der Bahnhofsmission, vom Klinikgeschäftsführer Florian Aschbrenner und seinen Mitarbeitenden entgegen.

Jeder Wunsch wurde erfüllt: Sei es ein Gutschein für Lebensmittel oder Kleidung, Streifenkarten, Schuhe, Kopfhörer oder ein Halsband für den Hund. Die Beschenkten freuen sich sehr; auch über die Qualität der Geschenke und über das großzügige “ein bisschen mehr”!

Wir danken allen Schenkerinnen und Schenkern und dem Helios-Klinikum für die gelungene Aktion!

20.12.2018
!! Vorsicht vor Betrugsversuch !!

Aus aktuellem Anlass müssen wir dringend vor nicht autorisierten Spendenaktionen im Namen der Bahnhofsmission warnen!
Auf verschiedenen Weihnachtsmärkten im Münchner Innenstadtbereich werden Passanten, meist von zwei jungen Frauen, angesprochen und um Spenden für „die Suppenküche am Gleis 11“ gebeten. Es gibt keine Verbindung zu unserer Einrichtung und höchstwahrscheinlich handelt es sich um einen Betrugsversuch.
Sollte Sie von Personen angesprochen werden, die angeben Spenden zu sammeln, lassen Sie sich unbedingt ein Berechtigungsschreiben oder einen Spendenausweis zeigen. Zudem tragen Mitarbeitende der Bahnhofsmission zum Spendensammeln immer unsere charakteristischen blauen Westen.

17.12.2018
LICHT UND DUNKEL

In der Adventszeit erreichen uns viele Spenden und Unterstützungsangebote. Sie freuen uns, da Probleme, Mangel und Armut keine Feiertage kennen und auch keinen Urlaub machen. Unsere Tür steht auch während der Weihnachtstage immer offen!

Diesem Umstand haben wir es auch zu verdanken, dass das Friedenslicht aus Bethlehem seinen ersten Stopp in Deutschland bei uns am Gleis 11 macht. Seit vielen Jahren empfangen wir früh morgens das Licht in unseren Räumlichkeiten, noch bevor es den Weg zum Dom antritt. Die daran entzündete Kerze erleuchtet dann in den Wochen vor Weihnachten den Aufenthaltsraum für unsere Besucherinnen und Besucher und ist für den ein oder anderen ein dringend benötigter Hoffnungsschimmer.

DANKE für Ihre Hilfe und für Ihre Bereitschaft, die Schattenseiten des Lebens zu sehen und zu teilen!

22.11.2018
ARTIKEL – FÜR ALLE, DIE UNTERSTÜTZUNG BRAUCHEN

Jede Frau und jeder Mann kann sich an die Bahnhofsmission München wenden, zu finden am Gleis 11 des Hauptbahnhofs. Ein Team mit 14 hauptamtlichen und 150 ehrenamtlichen Mitarbeitenden arbeitet rund um die Uhr für die Besucher mit ihren unterschiedlichen Anliegen und Fragen.

Viele von ihnen befinden sich in existentiellen und sozialen Notlagen. Manche sind obdachlos, suchtkrank, leiden unter körperlichen und/oder seelischen Beschwerden, leben am Existenzminimum, haben Schwierigkeiten mit Behörden oder haben in Deutschland keinen Anspruch auf Sozialleistungen oder Unterbringung. Aber es kommen auch Menschen, die nicht mehr alleine weiterwissen und eine Unterstützung möchten.

Ein offenes Ohr, etwas zu essen und zu trinken, eine Aufenthaltsmöglichkeit in einem beheizten und sicheren Raum. All diese Grundbedürfnisse versucht die Bahnhofsmission tagtäglich aufzufangen und zu befriedigen.

Tagsüber können sich die Besucherinnen und Besucher im Aufenthaltsraum bei einer Tasse Tee und einem Schmalz- oder Margarinebrot stärken und ausruhen. In den Beratungsbüros klären die Mitarbeitenden die verschiedenen Anliegen, prüfen Ansprüche, vermitteln an die zuständigen Fachstellen und Ämter und helfen unbürokratisch in den verschiedenen Notlagen: Sei es die Vermittlung eines Schlafplatzes, ein Rückkehrticket zum Heimatort, im Notfall die Ausgabe von Kleidung oder Hygieneartikeln, ein MVV-Ticket zum Konsulat, ein Telefonat ins Heimatland, eine kleine finanzielle Unterstützung oder einfach nur mal Zuhören.

In der Nacht wird die Bahnhofsmission zu einem Schutzraum für Frauen und deren Kindern, falls sich keine andere Notschlafstelle für sie findet. Auch manche alleinreisende Frau verbringt die Nacht lieber in der Bahnhofsmission, als sich alleine am Bahnhof aufzuhalten. Für mobilitätseingeschränkte Menschen, ältere Reisenden, alleinreisende Kinder und alleinreisende Eltern mit kleinen Kindern bietet die Bahnhofsmission auf dem Bahnhofsgelände kostenlose Umsteigehilfen an.

Seit 6 Jahren werden im Angebot Kids on Tour alleinreisende Kinder zwischen 6 und 14 Jahren zu festgelegten Zeiten von ehrenamtlichen Mitarbeitenden auf den Strecken München – Berlin und München – Köln begleitet. Die Organisation geschieht in enger Zusammenarbeit mit der Deutschen Bahn.

Im Jahr 2017 wurden über 108.000 Kontakte gezählt. Der täglich geöffnete Aufenthaltsraum wurde 106.000mal aufgesucht. Über 23.500 Beratungen (täglich rund 66) wurden durchgeführt. Im Schutzraum übernachteten 891 Frauen und 153 Kindern. Das Angebot Kids on Tour nutzten 1.125 Kinder. Es wurden 2.212 Umsteigehilfen durchgeführt.

Die Bahnhofsmission München ist eine enge Kooperation der Evangelischen und der Katholischen Bahnhofsmission, die sich im Dienst der Menschen am Bahnhof versteht. Sach- und Geldspenden an die Bahnhofsmission ermöglichen viele der Unterstützungsleistungen.

 

Autorin
Barbara Thoma
Einrichtungsleiterin – Evangelische Bahnhofsmission München

 

Erschienen in
Nachrichten der Evang. Lutherischen Kirche (Heft 4/18)

09.11.2018
BERICHT – WO DER STAAT DIE KIRCHEN BRAUCHT

Bericht vom 07.11.2018, 19:00 Uhr
Online bis 07.11.2019

Im sozialen Bereich sind Kirchen und Staat in Bayern eng verbunden. Der Staat profitiert bei Kinderbetreuung, Altenpflege oder Bahnhofsmissionen von kirchlichen Strukturen und engagierten Ehrenamtlichen. Ist der Staat Nutznießer der Kirchen?

 

Film – 6 Minuten
BR-Mediathek